Blue Flower

Zigeunerleben in Hubertshofen – unter diesem Motto stand dieses Jahr der Bunte Abend bei den Waldwinklern. Kleine und große Akteure boten ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm. Den Anfang machte die Jugendfeuerwehr, die nach ihrem Erfolg beim Kinderball nochmals auf die Suche nach dem Supertalent auf die Bühne durfte. Die Schmellewieber brauten im Anschluss einen Zigeunertrank, der die Narrenräte zehn Jahre lang von allem Unheil fernhalten soll. Über ihre Erfahrungen beim Besuch in einem Fastfoodrestaurant, erzählte Elke Grimm.

Zigeuernbaroness Jeradine und ihre Gefolgen aus Mistelbrunn zeigten im Anschluss einen tollen Zigeunertanz. Die Dorfgemeinschaft aus dem Nachbarort ist jedes Jahr mit einem Programmpunkt vertreten, was für den Bunten Abend eine Bereicherung ist. Ortsvorsteher Heinz Weniger aus Hubertshofen und Ortsvorsteherin Rita Albert aus Mistelbrunn eröffneten den Tanz und lösten dabei ihre auferlegte Strafe vom Schmotzigen ein. Eine Gesangseinlage der besonderen Art boten die Narrenräte. Mit dem Titel "Aber dich gibt’s nur einmal für mich" sangen sie sprichwörtlich in allen Lagen. Die "Appenzeller Käsfiäß", die gerade auf ihrer Merci-Tour sind, machten einen Abstecher in den Adlersaal und waren sicherlich der Höhepunkt des Abends. Harald und Claus-Werner Vogt, Günter Preis und Rainer Matuschke hatten bei ihren Gesangseinlagen musikalisch einiges zu bieten. Mit Alphörnern, von Harald Vogt und Günter Preis geblasen, klingenden Milchkanten, Gitarre und Akkordeon brachten sie den Saal zum Toben. Die Montagsturnerinnen zeigten im Anschluss nochmals ihren Fussballtanz, der bereits jetzt schon auf die Weltmeisterschaft eingestimmt hat Wie man Tupperware einsetzen kann erklärten die Narrenmamas, und so mancher Mann wurde davon überzeugt, das man dieses Geschirr einfach braucht. Wassersepp Georg Tritschler und sein Lehrling Christian Knöpfle hatten im Anschluss so einiges über die Missgeschicke im Ort zu berichten. Den Abschluss machten dieses Jahr die Gardemädchen. Mit ihrem Tanz begeisterten sie die Zuschauer und kamen um eine Zugabe nicht herum. Durch das Programm führten Narrenvater Christian Knöpfle und Klaus Degen als Alois und Theres, die im Finale den Akteuren den diesjährigen Fasnachtsorden übereichen konnten.