Blue Flower


Schon stürmte dann die Garde mit ihrem Tanz die kleine Bühne, die vom dem fetzigen Schwung regelrecht ins vibrieren kam. Als Zirkusdirektor führte Christian Knöpfle durchs Programm und begrüßte gleich mehrsprachig das Publikum.
Gleich zwei Zugaben mussten die „Los d´Uferzofer“ bringen. Die fünf Männer treten überall auf, lassen es sich aber nicht nehmen ihr Heimspiel in Hubertshofen als Höhepunkt anzusehen. In ihrem Liedern und Anekdoten waren Themen wie Wellness, Gesundheit und der Renner „Auto kaputt“ angesagt. Außerdem hatten sie als Zukunftsprojekt einen Großpuff für Donaueschingen auf dem Plan.
Zauberer Rumburack zersägte auf der Bühne aus Mangel einer Jungfrau das Schmellewieb Wolfram Lücke und setzte es gottseidank wieder heil zusammen. Die Mistelbrunner Dorfgemeinschaft belebte das Programm einem Auftritt als Highländer mit Schottentanz und Dudelsackmusik.
Viel Applaus erhielt der Flohzirkus der Schmellewieber, die gekonnt balancierten und über die Bühne tänzelten. In seiner Büttenrede berichtete Nordlicht Simon über seine Erfahrungen im Süden Deutschland.
Zugunsten des Kindergartens Hubertshofen mussten Norbert Knöpfle und Monika Winterhalter Popcorn verkaufen. Der stattliche Erlös waren 271,70 Euro. Die wilden Hexer, die nur mit scharfen Frauen und Alkohol zu bändigen sind, mussten hinter Gittern auftreten. Den Abschluss bildete der Narrenrat mit dem Zirkus Disconello mit Elefanten, Tanzbär, Zauberer und Jongleuren. Zum großen Finale kamen nochmals alle Akteure auf die Bühne und zogen dann in einer Polonaise durch den Saal.